Das Kabarett L’Escale

 

Die Künstler, die jetzt auf der Bühne des 2004 von der Gemeinde renovierten Kabaretts stehen, sind sehr von dessen Vergangenheit beeindruckt.  Wir haben, hier in Migennes, einen der letzten Tempel des goldenen Zeitalters der music-hall.

1950 wieder aufgebaut, auf den Ruinen des alten Tanzsaals des Hôtel de la Réunion, das im Juni 1940 von Bomben zerstört wurde, öffnete L’Escale am 6.Oktober 1951 seine Tore.

 

Michel Wattelier, der junge Besitzer, organisierte mit Hilfe von lokalen Organisationen zahlreiche Partys und Bälle.

 

Ab 1953 begann Michel neben berühmten Akkordeonisten, Trompetern und Orchestern wie die von Marcel Azzola und Marc Taynor auch Sänger zu engagieren. Sein Traum war, dass eines Tages Edith Piaf auftritt, von der das Lied (« L’Escale ») stammt, nach dem Wattelier sein Kabarett benannt hat.

 

1961 kam ein Brief von ihr und der Traum wäre fast wahr geworden. Aber Edith, die krank war, konnte ihr Versprechen nicht einhalten und verschwand im Herbst 1963. Trotzdem empfängt das Haus weiterhin bis 1963, dann zeitweise bis 1989, grosse Sänger und Künstler wie Charles Aznavour, Jacques Brel, Johnny Hallyday, Fernand Reynaud, Jean Ferrat, Juliette Gréco, Sidney Bechet…

Die Aufführungen dauerten ungefähr 30 Minuten.

 

"La légende de l'Escale d'Alain Vincent, Ed. de l'Armançon (erhältlich im Touristenbüro)

Salle de spectacles, concerts

Place Eugène Laporte 89400 MIGENNES 

Tél : 09 83 01 65 16

Detailliertes Programm auf  www.cabaret-escale.fr

Reservierungen und Ähnliches im Touristenbüro

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